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Offerten automatisch erstellen: aus Vorlage, Kundendaten und Preisliste

Wer jede Offerte von Hand zusammenstellt, verliert jede Woche Stunden. Dieser Ratgeber zeigt, wie eine Offerte aus Vorlage, Kundendaten und Preisliste automatisch entsteht und was Sie dabei prüfen sollten.

Aladin (Alaa Abla)Aladin (Alaa Abla)Gründer von Aladin AI, Winterthur
Aktualisiert 6. Oktober 20263 Min. Lesezeit6 Kapitel
Inhalt · 6 Kapitel
  1. 01Warum Offerten erstellen automatisieren sinnvoll ist
  2. 02Was eine Lösung können sollte
  3. 03Zwei Beispiele
  4. 04Datenschutz
  5. 05So starten Sie
  6. 06Häufige Fragen
Kurz gesagt

Offerten lassen sich automatisieren, indem Kundendaten, Leistungen und Preise aus einer Vorlage und Ihrem Preiskatalog automatisch zusammengesetzt werden. Ihr Team erfasst nur noch die Eckdaten des Auftrags, die Offerte entsteht als PDF und wird vor dem Versand geprüft. Am meisten bringt das bei vielen ähnlichen Offerten.

Warum Offerten erstellen automatisieren sinnvoll ist

In vielen KMU, Treuhandbüros und Hausverwaltungen wird jede Offerte noch von Hand zusammengestellt: Vorlage öffnen, Kundendaten kopieren, Preise nachschlagen, rechnen, als PDF speichern. Ein Rechenbeispiel: Wer pro Woche 15 Offerten zu je 20 Minuten schreibt, braucht dafür fünf Stunden.

Automatisiert entfallen das Kopieren und Nachschlagen. Es bleibt die Prüfung, ob Leistung und Preis zum Auftrag passen.

Was eine Lösung können sollte

Achten Sie auf diese Funktionen:

Zwei Beispiele

Für ein Treuhandbüro könnte das so aussehen: Ein neuer Mandant fragt eine Buchhaltungsofferte an. Ihr Team erfasst die Eckdaten in einem Formular, etwa Rechtsform, Anzahl Belege und gewünschte Leistungen. Das System setzt daraus mit Ihren Tarifen und Standardtexten einen Offertenentwurf zusammen, den Ihr Team prüft und versendet.

Eine Hausverwaltung, die ein Verwaltungsmandat offeriert, erfasst Objektgrösse, Anzahl Einheiten und Lage einmal. Das System rechnet die Gebühren nach Ihren Tarifen aus und erstellt die Offerte mit den nötigen Beilagen.

Datenschutz

Offerten enthalten Personendaten, und dafür gilt das Datenschutzgesetz (DSG). Klären Sie vor dem Start, wo die Daten liegen, und lassen Sie sie nur an vereinbarte Dienste weitergeben.

Ein Protokoll sollte zeigen, wer wann welche Offerte erstellt und verschickt hat.

So starten Sie

Fünf Schritte:

  1. Zählen Sie, wie viele Offerten Sie im Monat schreiben, welche Schritte am meisten Zeit kosten und wo Fehler passieren.
  2. Legen Sie fest, welche Daten aus CRM, Buchhaltung oder Verwaltungssoftware in die Offerte gehören.
  3. Entscheiden Sie, ob eine fertige Offertensoftware reicht oder ob eine Automatisierung Ihre bestehenden Programme verbinden soll.
  4. Testen Sie zuerst mit einer Offertenart oder einem Kundentyp.
  5. Führen Sie das Team ein und nehmen Sie weitere Offertenarten nach und nach dazu.

Häufige Fragen

Ist die Automatisierung für kleine Firmen wirtschaftlich? Das hängt von der Zahl ähnlicher Offerten ab. Rechnen Sie: Offerten pro Woche mal Minuten pro Offerte. Kommen dabei mehrere Stunden pro Woche zusammen, lohnt sich ein genauer Blick.

Wie lange dauert die Einführung? Das hängt vom Umfang ab. Eine Vorlage mit Formular ist schneller eingerichtet als eine Anbindung an mehrere Systeme. Lassen Sie sich vorab einen Zeitplan für den konkreten Umfang geben.

Können wir bestehende Systeme anbinden? Meist ja, sofern Ihre Software eine Schnittstelle oder einen Datenexport hat, zum Beispiel bexio, Abacus oder ein CRM.

Mehr dazu: Automatisierung für Treuhandbüros und für Hausverwaltungen.

Wie viel Zeit steckt in Ihrem Ablauf?

Aladin schaut Ihren Ablauf in 30 Minuten kostenlos an und sagt Ihnen offen, was sich automatisieren lässt und was nicht.

Festpreis, keine Verpflichtung · Mehr zur KI-Automatisierung in Winterthur
Geschrieben vonAladin (Alaa Abla)

Fachinformatiker Systemintegration und Gründer von Aladin AI in Winterthur. Er baut Automatisierungen und Websites für KMU, persönlich und zum Festpreis. Mehr über Aladin →

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