Treuhand

Treuhand-Prozesse automatisieren: welche sich eignen und wie Sie vorgehen

Viele Arbeiten im Treuhandbüro wiederholen sich jeden Monat: Belege erfassen, Fristen überwachen, Daten prüfen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Treuhand-Prozesse sich automatisieren lassen, was dabei nach Schweizer Datenschutzrecht gilt und wie Sie vorgehen.

Aladin (Alaa Abla)Aladin (Alaa Abla)Gründer von Aladin AI, Winterthur
Aktualisiert 6. Oktober 20263 Min. Lesezeit6 Kapitel
Inhalt · 6 Kapitel
  1. 01Warum Treuhand-Prozesse automatisieren?
  2. 02Welche Prozesse sich sinnvoll automatisieren lassen
  3. 03Datensicherheit nach DSG beim Automatisieren
  4. 04So gehen Sie vor
  5. 05Kosten und Rentabilität
  6. 06Nächste Schritte mit Aladin AI
Kurz gesagt

Im Treuhandbüro eignen sich vor allem Abläufe, die regelmässig vorkommen und wenig Ermessen brauchen: Belege und Rechnungen erfassen, Daten auf Vollständigkeit prüfen, Fristen überwachen und wiederkehrende Berichte erstellen. Beratung und Beurteilung bleiben beim Treuhänder. Am besten starten Sie mit einem Pilot für einen einzelnen Ablauf.

Warum Treuhand-Prozesse automatisieren?

Steuerunterlagen, Rechnungen, Verträge und Buchhaltung von Hand zu verwalten, kostet jeden Tag Stunden. Diese Zeit fehlt für die Beratung, und bei Handarbeit passieren Fehler.

Automatisierung macht diese Schritte einheitlich: Belege werden gescannt und sortiert, Buchungen vorgeschlagen und Fristen überwacht. Ihr Team prüft und gibt frei.

Welche Prozesse sich sinnvoll automatisieren lassen

Gut eignen sich Aufgaben, die regelmässig anfallen:

Fangen Sie mit Aufgaben an, die wenig Ermessen brauchen. Dort sehen Sie am schnellsten, ob sich der Aufwand lohnt.

Datensicherheit nach DSG beim Automatisieren

Treuhandbüros arbeiten mit Steuerunterlagen, Kontodaten und Gesellschaftsverträgen. Für diese Daten gilt das Datenschutzgesetz (DSG), dazu kommt das Berufsgeheimnis. Darum gehört vor jedes Projekt die Frage, wo die Daten liegen und welche Dienste beteiligt sind.

Bei der Wahl einer Automatisierungslösung sollten Sie darauf achten, dass:

Das können Sie auch Ihren Mandanten zeigen, wenn sie nachfragen.

So gehen Sie vor

Am besten automatisieren Sie in Etappen. Schauen Sie zuerst, welche Handarbeit am häufigsten anfällt, wo die meisten Fehler passieren und wo sich das Team Entlastung wünscht.

Danach testen Sie einen Ablauf im Kleinen und passen ihn an, bis er sitzt. Erklären Sie dem Team, wie die Automatisierung arbeitet und wo sie Grenzen hat. Wer das versteht, arbeitet lieber damit.

Kosten und Rentabilität

Ein Rechenbeispiel: Verbringt eine Mitarbeiterin zehn Stunden pro Woche mit Dokumentenverarbeitung und fällt die Hälfte davon weg, sind das rund 21 Stunden im Monat. Bei internen Kosten von CHF 60 pro Stunde entspricht das etwa CHF 1'300 pro Monat. Diese Zahl stellen Sie den Kosten für Einrichtung und Betrieb gegenüber.

Die frei gewordene Zeit können Sie für mehr Mandate oder mehr Beratung nutzen.

Nächste Schritte mit Aladin AI

Ein erster Schritt ist eine kurze Prozessanalyse: Welche drei Abläufe kosten am meisten Zeit? Danach lässt sich sagen, ob und wie eine Automatisierung hilft.

Wie das konkret aussieht, zeigt unsere Seite zur Automatisierung für Treuhandbüros.

Quellen: Datenschutzgesetz (DSG), SR 235.1

Wie viel Zeit steckt in Ihrem Ablauf?

Aladin schaut Ihren Ablauf in 30 Minuten kostenlos an und sagt Ihnen offen, was sich automatisieren lässt und was nicht.

Festpreis, keine Verpflichtung · Mehr zu Treuhand-Automatisierung
Geschrieben vonAladin (Alaa Abla)

Fachinformatiker Systemintegration und Gründer von Aladin AI in Winterthur. Er baut Automatisierungen und Websites für KMU, persönlich und zum Festpreis. Mehr über Aladin →

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